Werner Linsler - Baujahr 1950 und Saarländer

"Von Zeit zu Zeit zieht Werner Linslers Nachbarn ein typischer Brauereigeruch in die Nase.
Dann steht der promovierte Mathematiker wieder - eine gestreifte Schürze um den Leib gebunden -
an seinem grauen 25-Liter-Einmachtopf Marke 'Kochstar', prüft mit einem Thermometer die Temperatur des dampfenden Sudes,
tut einige Ingredenzien hinein, rührt um -und wartet.
Werner Linsler braut Bier aus Leidenschaft."

So beginnt 2002 ein Artikel von Michael Kalthoff-Mahnke in der Zeitschrift "unter uns",
einem Magazin der damaligen RAG-Saarberg AG unter dem Titel "Selbst gebraut schmeckt meist besser"
über mein Hobby - Bierbrauen.

Angefangen hat es dabei aus Neugier, denn ich gehe den Dingen gern auf den Grund:
"Welchen Ursprung hat das Bier? Wie funktioniert so ein Brauvorgang? Was braucht man dazu? Was passiert mit den Zutaten beim Brauen? Welche chemischen Prozesse laufen dabei ab? Wie unterscheiden sich Pils, Kölsch, Alt und Weißbier? Hier finden Sie dazu ich eine knappe Darstellung des Brauprozesses.

Aber auch mein Mathematikstudium und die anschließenden Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich für "Angewandte Mathematik und Informatik" der Universität des Saarlandes zeigen einen ausgeprägten Wissensdrang. Nicht nur das Reinheitsgebot sondern auch andere elementare Dinge des Lebens sollte man im Grundsatz verstehen.

Was haben z.B. Online-Banking, EC-Karte, Software-Freischaltung, Voucher zur Handy Aufladung und Elektronische Unterschrift gemeinsam?
Alle diese Verfahren nutzen das 'Schlüssel - Schloß - Prinzip' mit mehr oder weniger großen Zahlen, um entweder die Vertraulichkeit oder die Unverfälschtheit von Informationen oder Programmen zu gewährleisten. Millionen Menschen vertrauen blind darauf, dass diese Verfahren sicher sind ohne so richtig zu verstehen, wie sie funktionieren. Wenn Sie sich etwas tiefer mit der Materie befassen wollen, wie die Verfahren mit sogenannten öffentlichen Schlüssel funktionieren, können Sie gerne auch mein kleines Praktikum 'der kleine Fermat und die Schlüssel' besuchen. Mit einfachen Beispielen werden die entscheidenden mathematischen Prinzipien dieser Verfahren auch für Nichtmathematiker aufgezeigt.

Im überwiegenden Teil meines Berufslebens bin ich dann als IT-Manager in der Industrie in viele Länder gekommen und habe sehr unterschiedliche Kulturen entdeckt. Reisen ist dabei zwischenzeitlich zu meinem zweiten Hobby geworden nachdem ich seit Ende 2009 in unserem Familienunternehmen, der exaitia GmbH, stressfrei Workshops über trockene Themen, wie "Anwendungen der Statistik, Präferenzermittlung oder Warenkorbanalyse" abhalte.



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Werner Linsler
Jahnstrasse 8
66265 Heusweiler-Eiweiler
E-Mail: Werner.Linsler@linslernet.de
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